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Welches Holz brauche ich?

By 28.09.2015Aktuelles
Holzscheite aus Birke

Grundsätzlich ist jedes Holz zum Verbrennen, also auch zum Heizen, geeignet. Es gibt jedoch einige Unterschiede, die man beachten sollte, wenn man das beste Holz für den eigenen Ofen sucht.

Hartlaubhölzer eignen sich gut. Sorten wie Buche, Esche, Eiche, Robinie, etc. haben nahezu den gleichen Heizwert, ihr Brennverhalten variiert jedoch etwas. Eiche hält am längsten die Glut, Esche benötigt mehr Luft und Buche hat ein schönes Flammenbild.

Nach wie vor ist das „Allroundtalent“ Buche unser Verkaufsschlager. Warmes Flammenbild, gleichmäßige Wärmeentwicklung und ein stabiles Glutbett sind ihre Prädikate.

Die Esche, die wir seit 2014 neu im Programm haben, ist der Buche bei der Wärmeentwicklung und beim Gluttbett nahezu gleich zu setzen. Sie hat ein etwas helleres Flammbild und benötigt eine etwas höhere Luftzufuhr.

In unserem Sortiment haben wir auch ein Gemisch aus Birken- und Erlenholz. Diese Mischung eignet sich sehr gut für offene Kamine da es nicht platzt und spritzt. Für ein abwechslungsreicheres Flammenbild werden diese Hölzer auch gerne als Beimischung zur Buche oder Esche genommen. Als schönen Nebeneffekt verbreiten sie ein angenehmes Aroma im Raum.

Weniger beliebt sind Nadelhölzer. Als Scheitholz, unsachgemäß verbrannt, neigen sie zum Rußen und Spritzen. Da Nadelhölzer, bezogen auf das Volumen, einen geringeren Heizwert als Laubholz haben, braucht man mehr Holz um die gleiche Wärme zu erzeugen.

Eine weitere Möglichkeit, um mit ihrem Ofen behagliche Wärme zu erzeugen, bieten Holzpresslinge, auch „Holzbriketts“ genannt. Es wird hierfür nur reines, unbehandeltes Material ohne Bindemittel verwendet. Holzpresslinge neigen – bei unsachgemäßer Luftzufuhr – zum schnellem Abbrand und das Glutbett hält nicht so lange wie bei Scheitholz. Sie sind zur raschen Wärmeerzeugung, z.B. in ausgekühlten Räumen oder für Heizkessel mit Warmwasseraufbereitung sehr gut geeignet.